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Freitag, den 24. September 2010 um 14:32 Uhr |
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Ursprünglich hatte der Architekt für dieses Projekt vorgefertigte stoffbezogene Akustikplatten als Ersatz für die vorhandenen, ungeeigneten Platten der hinteren Wand vorgesehen.
Tony Boxell von Specified Interiors stellte den Verantwortlichen das Clipso Konzept vor, das sich für eine nahtlose Wandverkleidung eignet.
Der Bauleiter zog diese Lösung vor, die zudem eine Kostenersparnis von 10 % einbrachte. Auch die Verlegung selbst wurde erheblich vereinfacht, da im Voraus keine detaillierte Vermessung der Wand notwendig war.
Die Rückwand weist verschiedene Winkel und Abschrägungen auf, die bei der Verwendung vorgefertigter Platten genau hätten vermessen werden müssen.
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Zudem hätten zahlreiche Ausschnitte für Lüftungsöffnungen und andere an der Wand montierte Vorrichtungen berücksichtigt werden müssen.
Als akustischer Dämmstoff kam 5 cm dickes Glasfasersubstrat mit einer Dichte von 96 kg/m³ zum Einsatz.
Auf den Gipskartonplatten der Wand wurde eine umlaufende Holzleiste angebracht, auf der unser Clipso-Profil befestigt wurde. Anschließend wurde dieser Holzrahmen durch Eindrücken des Clipso-Gewebes in das Extrusionsprofil bespannt, damit die fertige Kante optisch mit der Front harmoniert.
Eigentümer, Architekt und Akustiker konnten feststellen, dass das Endergebnis nicht wie Gewebe aussieht, sondern die glatte, einheitliche Oberfläche von gestrichenen Rigipsplatten besitzt, jedoch nicht die dafür typischen Unebenheiten aufweist.
Dies war ein erster Schritt auf dem Weg zur Umgestaltung der akustischen Eigenschaften der Kirche.
Nachdem die Verkleidung verlegt war, führte der Akustiker Feldmessungen durch und bestätigte uns mündlich, dass die Verkleidung den Erwartungen an die Akustik entspricht. |